Bücher- und Hörbücherempfehlungen

Diese Liste wird ständig erweitert. Es lohnt sich also ab und zu mal wieder vorbeizuschauen. Letztes Update: 17.08.2019


Hörbücher

Viele der nachfolgenden Bücher sind auch als Hörbuch erhältlich. Ich nutze dafür Audible. Dort erhält für man für 9,95 Euro pro Monat (Stand: März 2018) jeden Monat ein Hörbuch seiner Wahl. Damit hat man Zugriff auf unzählige Hörbücher aus alle möglichen Themenbereichen in verschiedenen Sprachen. Man kann jederzeit kündigen. Für mich ist das Gold wert, da man sich so ganz bequem im Auto, beim Fitness, beim Spazieren oder beim Einkauf zu verschiedensten Themen weiterbilden kann. Außerdem finde ich es oft viel angenehmer, beispielsweise ein 500 Seiten Buch anzuhören als selber zu lesen, da ich bereits jede Menge lese und es für mich deshalb Luxus ist, mich auch einfach mal zurückzulehnen und etwas vorgelesen zu bekommen. Man kann das Abo auch 30 Tage testen und erhält dabei ein kostenloses Hörbuch seiner Wahl. Und wenn man nicht überzeugt ist, kann man dann wieder kündigen, ohne einen Cent ausgegeben zu haben.

Das geballte Wissen der Menschheit in Hörbüchern für knapp 10 Euro pro Monat (vorallem, wenn man bedenkt, dass die Bücher, die vorgelesen werden, allein schon weiter über 10 Euro an sich kosten) ist ein Must-Have für jede Person, die ihr Wissen über alle möglichen Themen vergrößern will oder die beispielsweise einfach gerne Romane oder ähnliches anhört. Um ehrlich zu sein, würde ich bei Audible auch Kunde sein, wenn es 50 Euro im Monat kosten würde, weil ich einfach so stark davon profitiere.

Ein Hoch auf Hörbücher und den Markt, der mir für gerade mal 10 Euro alle Hörbücher gibt, die ich mir wünschen könnte!

Hier gibt es alle Infos: http://amzn.to/2xfqvq5


Top 8 Bücher zum Thema Libertarismus für Anfänger

  1. Ron Paul – Liberty Defined
  2. Peter Schiff – Wie eine Volkswirtschaft wächst und warum sie abstürzt
  3. Henry Hazlitt – Economics in one Lesson
  4. Ludwig von Mises – Vom Wert der besseren Ideen
  5. Hans Hermann Hoppe – Der Wettbewerb der Gauner
  6. Murray Rothbard – Anatomy of the State
  7. Ludwig Mises – Planning for Freedom
  8. Murray Rothbard – For a New Liberty

Unbedingt empfehlenswert (Must-Read)

  • Ron Paul – Liberty Defined (50 Beispiele für Dinge, die unsere Freiheit gefährden. Das war das erste Buch über Libertarismus, das ich je gelesen habe. Leicht zu lesen, leicht zu verstehen. Das ist keine trockene Theorie, sondern ein Buch, das schnell, einfach und in angenehmer Kürze zeigt, wie eine freiheitliche Sicht zu 50 wichtigen Themen aussieht. Unbedingt empfehlenswert!)
  • Henry Hazlitt – Economics in one Lesson (Ein Überblick über die wichtigsten ökonomischen Mythen. Sehr gutes Einsteigerbuch in die Ökonomie) (Eine deutsche Version gibt es hier.)
  • Murray Rothbard – For a New Liberty (Ein Überblick über viele libertäre Positionen und eine Erklärung wie Straßen, Polizei, Gerichte und ähnliches ohne den Staat ermöglicht werden könnten)
  • Ludwig Mises – Planning for Freedom (Eine Kollektion von Texten von Ludwig von Mises zu diversen Themen wie Sozialismus, Keynesianismus, Marktwirtschaft, Diktaturen, Inflationismus)
  • Ludwig von Mises – Vom Wert der besseren Ideen
  • Murray N. Rothbard – The Ethics of Liberty (Eine philosophische Ausarbeitung über das System der natürlichen Freiheiten und Naturrecht “natural law”, um Libertarismus von ethischer Seite zu legitimieren. Auch wenn es vielleicht etwas langweilig klingen mag, ist es sehr interessant und überhaupt keine trockene Theorie) (Eine deutsche Version gibt es hier)
  • Hans Hermann Hoppe – Der Wettbewerb der Gauner (Dieses “Buch” von gerade mal ca. 90 Seiten zeigt sehr einfach zu verstehen, kurz und bündig, warum der Staat eine unmoralische Institution ist. Dabei geht er auf unzählige kurze Mythen, Fehlglauben und Illusionen ein, wie beispielsweise dass der Staat ein Eigentumsschützer oder der Grund für “Recht und Ordnung” ist oder man einfach nur durch eine bessere Gewaltenteilung Machtkonzentrationen verhindern muss. Zudem wird auch noch erklärt, wie ein staatenloses Rechtssystem aller Wahrscheinlichkeit nach aussehen könnte und wie eine friedliche, rationale und freie Gesellschaftsordnung aufgebaut wäre. Dieses Buch ist für Anfänger und für Fortgeschrittene gleichermaßen interessant!)
  • Hans-Hermann Hoppe – Demokratie, der Gott, der keiner ist
  • Oliver Janich – Sicher ohne Staat: Wie eine natürliche Rechtsordnung ohne Gewaltmonopol funktioniert (Dieses Buch zeigt alles auf, was im dem aktuellen Rechtssystem falsch läuft, während es gleichzeitig sehr verständlich erklärt, wie ein rationales, marktwirtschaftliches Rechtssystem funktionieren würde. Meiner Meinung nach ist in diesem Buch die beste Erklärung, wie ein freiheitliches Rechtssystem aussehen könnte. Ich kann das Buch nur empfehlen! Must-read!)
  • Douglas Murray – Der Selbstmord Europas (Hier habe ich ein Video über das Buch gemacht.)
  • Jordan B. Peterson – 12 Rules for Life: An Antidote to Chaos (Richtig, richtig gutes Buch! Jordan Peterson ist einer der interessanten Menschen, die ich kenne. Ich bin ein riesiger Fan! Wer seine Arbeit noch nicht kennt, wird in diesem Buch sehr viel über seine Ansichten erfahren und jede Menge über Psychologie von einem der größten Psychologieprofessoren des Planeten lernen, um 12 solide, gutdurchdachte und umfassend erklärte Regeln zu haben, nach denen man sein Leben richten kann, damit jeder von uns einen Teil beitragen kann, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Einzig und allein das Kapitel über Kindeserziehung finde ich nicht gut, da ich völlig von der moralischen und praktischen Überlegenheit von komplett gewaltfreier Erziehung überzeugt bin. Nichtsdestotrotz, ich empfehle besonders die Hörbuch-Version, die von ihm selber gelesen wurde. Ich war fast schon ein bisschen traurig, als die 15 Stunden Hörbuch vorbei waren. Unbedingt empfehlenswert!)
  • Robert Greene – The Laws of Human Nature (Hier habe ich das Buch vorgestellt)

Sehr empfehlenswert


Empfehlenswert


Sonstiges


Teures Toilettenpapier

  • Noam Chomsky – On Anarchism (Ich hatte versucht, dieses Buch vollkommen open-minded zu lesen, um zu verstehen, wie Anarcho-Sozialisten (“Libertäre Sozialisten”) wie Noam Chomsky ihre Weltanschauung begründen. Anstatt gute Argumente zu hören, fand ich genau das, was ich befürchtet hatte: unzählige fehlerhafte Analysen des Kapitalismus, die man hätte sofort entwirren können, wenn man ein bisschen Verständnis von Ökonomie hat, was bei Noam Chomsky leider vollkommen unauffindbar ist. Des Weiteren finde ich es absurd, dass man als angeblicher Anarchist Demokratie befürwortet, wenn Demokratie nichts als die HERRSCHAFT der Mehrheit über die Minderheit ist. Das Mehrheitsherrschaftsprinzip ist das inhärente Grundmerkmal der Demokratie. Wenn ich Noam Chomsky richtig verstanden habe, dann will er entgegen seiner Aussagen keinen Anarchismus, d.h. die Abwesenheit von Herrschaft und eines Staates, sondern eine Art lokaler Staat, bei dem demokratisch gewählte und delegierte Vertreter und die Bevölkerung direkt- und indirekt demokratisch Entscheidungen treffen, die natürlich dann allen aufgezwungen werden. So laufen demokratische Wahlen. Wenn eine Frage im Raum steht und man demokratisch abstimmt, dann werden manche dafür und manche dagegen stimmen, aber die, die in der Mehrheit sind, können ihren Willen gegenüber der Minderheit durchsetzen. In einer Demokratie herrschen die 51% immer über die 49% und entsprechend ist Demokratie inkompatibel mit Anarchismus.
    Das Buch ist zudem voller anti-Logik, Verdrehung von Tatsachen und anderen Absurditäten, sodass man sich ernsthaft fragen muss, ob Chomsky Achselhaare geraucht hat. Es wird zum Beispiel so dargestellt, als sei ein Arbeitsverhältnis, dem man freiwillig zugestimmt hat, bei dem man jederzeit gehen kann, für das man mit einem gegenseitig einvernehmlichen Lohn entschädigt wird, sodass die Arbeiter in marktwirtschaftlichen Ländern seit 200 Jahren einen permanent steigenden Lebensstandard hatten, angeblich schlimmer (!) als buchstäbliche Sklaverei sei, wo man das Eigentum eines anderen Menschen ist, natürlich nicht einfach gehen kann, keine freiwilligen Entscheidungen hat, nicht entlohnt wird, nicht genug zu essen hat, legal vergewaltigt und ermordet werden kann und im Zustand maximaler Unfreiheit ist. Wenn mich also jemand fragt: “Kannst du mir beim Umzug helfen? Ich gebe dir 20 Euro”, dann soll dieser Handel von Geld gegen Tätigkeit (eine Art Lohnarbeit also, mit dem Unterschied, dass Lohnarbeit i.d.R. regelmäßig anstatt einmalig stattfindet), welchem ich freiwillig zustimmen oder ablehnen kann, schlimmer (!) sein, als wenn ich buchstäblich versklavt werde.
    Was für ein grotesker Vergleich und Untertreibung der historischen Grausamkeit von echter Sklaverei. Sozialisten haben vollkommen den Bezug zur Realität verloren. Zu der schwachsinnigen, in sich widersprüchlichen, realitätsfremden Vorstellung von “Lohnsklaverei” mach ich bestimmt mal ein Video.
    Noam Chomsky redet in diesem Buch auch kurz über Anarcho-Kapitalismus, allerdings zeigt er selbst in diesem kurzen Abschnitt vollkommenes Unverständnis, was Anarcho-Kapitalismus überhaupt ist. Er stellt diese Weltanschauung falsch dar, kritisiert sie kurz basierend auf seiner falschen Interpretation und legt sie dann ad acta. Der einzige gute Abschnitt handelte von seiner Kritik vom Staatssozialismus der Sowjetunion, bei der wir uns einig sind, dass diese zwangsläufig autoritär und tyrannisch werden musste.
    Ein riesiger Teil des Buches dreht sich danach noch um die spanische Revolution, die Anarcho-Sozialisten bzw. Syndikalisten als ein praktisches Beispiel ihrer Weltanschauung sehen. Alles in allem ist das Buch seinen Preis nicht wert. In meiner Neugier gute Argumente für andere Philosophien des Anarchismus zu finden, wurde ich leider enttäuscht.)
  • Georgii Valentinovich Plekhanov – The Role of the Individual in History (Dieses Essay von ca. 60 Seiten macht die unglaubliche (offensichtlich ironisch gemeint) Entdeckung, dass bestimmte Individuen einen erheblichen Einfluss auf den Verlauf der Menschheitsgeschichte hatten und haben. Untermalt wird dieser Punkt dadurch, dass man u.a. Beispiele nennt, in denen bestimmte Individuen den Verlauf der Dinge durch ihre Entscheidungen maßgeblich veränderten und man entsprechend ein völlig anderes Ergebnis gehabt hätte, wenn sich diese Individuen anders entschieden hätten. Also beispielsweise wäre die Geschichte sicher anders verlaufen, wenn Napoleon Bonaparte als Jugendlicher erschossen worden wäre und er nie sein „Lebenswerk“ hätte vollbringen können. Ja, offensichtlich. Natürlich wurde die Menschheitsgeschichte erheblich durch einzelne Individuen beeinflusst. Und natürlich ist der gesellschaftliche Kontext auch sehr relevant. Wäre Hitler nicht im deutschsprachigen Raum aufgewachsen und hätte Deutschland nicht nach dem 1. Weltkrieg den Versailler Vertrag aufgezwungen bekommen, sondern wäre Hitler stattdessen in den Bahamas geboren, dann wäre er vielleicht ein dunkelhäutiger, Marihuana-paffender Rastafari geworden. Die Geschichte wird also durch Individuen (auch Gruppen von Individuen bis hin zu ganzen Gesellschaften) beeinflusst und Individuen werden durch ihre Umgebung beeinflusst. Was ist jetzt die wichtige Erkenntnis an der Sache, die für jeden Menschen völlig offensichtlich sein sollte? Dieses Buch ist nicht nur irrelevant, sondern einfach Papierverschwendung.)
  • David W. Orr – Dangerous Years: Climate Change, the Long Emergency, and the Way Forward (Ich wollte mich open minded über Klimawandel informieren, aber dieses Buch ist nichts als eine Ansammlung von völlig absurden, leeren Aussagen, kombiniert mit pseudowissenschaftlichem Bullshit zum Thema Marktwirtschaft. Völlig enttäuschend und nicht zu empfehlen)