Das Bedingungslose Grundeinkommen ökonomisch analysiert | BGE

Was werden die Folgen des Bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) auf ökonomischer und wirtschaftlicher Ebene sein?


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5 Gedanken zu „Das Bedingungslose Grundeinkommen ökonomisch analysiert | BGE

  • 13. Februar 2017 um 19:24
    Permalink

    Passend dazu sagte der Philosoph Sloterdijk mal in einem Interview mit der Wirtschaftswoche (19.5.2005): „Im Imaginären der Deutschen steht der totale Urlaub ganz oben. Wer noch beim Arbeiten ertappt wird, der hat die höheren Stufen der Verwöhnung nicht erklommen. Wer noch ins Büro muss, ist ein Versager.“ Er verweist in dem Interview dann allerdings klug auf den ersten deutschen Wirtschaftsroman: Fortunatus, anonym 1509 zu Augsburg erschienen, und führt dazu aus: „Der Titelheld der Geschichte bekommt von einer schönen Jungfrau auf einer Waldlichtung ein fast unmoralisches Angebot vorgelegt: eine Liste von Vorzügen, aus den er einen wählen darf, darunter die klassischen Tugenden, Weisheit, Tapferkeit, und dergleichen, sowie Gesundheit – und Reichtum. Ausgerechnet Reichtum! Das war bis dahin nie im Angebot. Und Fortunatus wählt die neue Offerte! Darauf erhält er eine magische Börse, die, sooft sie geöffnet wird, 40 Goldstücke in der jeweiligen Landeswährung enthält. In dem Märchen klingt zum ersten mal das Motiv des modernen Geldgebrauchs an: die verlockende Möglichkeit, die langen Wege der Wertschöpfung zu überspringen. So wie für den echten Verbraucher der Strom aus der Steckdose kommt, so kommt für den Glücklichen das Geld aus dem Portemonnaie.“

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