Die Befreiung der Welt

Libertarismus ist die Lehre der Freiheit.

Jeder kennt die folgende Regel: „Jeder darf alles machen, solange er niemanden schadet“. Das ist das Maximum an Freiheit. Mehr „Freiheit“ würde bedeutet, dass man anderen Menschen schaden kann, aber das kann man nicht mehr allen Ernstes als Freiheit bezeichnen.

Wir nehmen diese Regel sehr ernst. Wir alle haben im Kindergarten drei Regeln gelernt: Nimm keinem Kind etwas weg. Schlage kein Kind. Und zwinge kein Kind zu etwas, dass es nicht will.

Wir sehen diese simplen moralischen Regeln des friedlichen Miteinanders als absolute Grundvoraussetzung für eine freie Gesellschaft und friedliche Koexistenz. Ohne den Respekt des Lebens, des Eigentums und der Freiheit jedes Menschen, kann man nicht von einer zivilisierten Gesellschaft reden. Alles, was wir wollen, ist, dass diese Regeln für alle Menschen gleich gelten. Heute ist das nicht der Fall.

Wenn ich zu Dir kommen würde und Dir unter der Androhung von Gewalt, die Hälfte Deines Einkommens nehmen würde, dann wäre das hochgradig kriminell. Doch genau das macht der Staat. Der Staat kann Dich bestehlen, wenn er es Steuer nennt. Niemand bezahlt seine Steuern freiwillig, sondern jeder bezahlt sie nur, weil man sonst ins Gefängnis kommt. Der Staat übt also Zwang aus, um Geld von Dir zu erhalten. Er schadet Dir ungestraft.

Offensichtlich erfüllt der Staat durch dieses Geld viele wichtige Funktionen in der Gesellschaft, doch 1. ändert das nichts an der grundlegenden Tatsache, dass er das mit gestohlenem Geld macht, und 2. wäre es möglich, jede dieser Funktionen direkt durch die freiwillige und gewaltfreie Kooperation der Menschen über den Markt zu ermöglichen.

Ein Steuerbeamter hat das Recht, Dich auszurauben. Natürlich passiert alles im Großen und Ganzen nach bestimmten Vorgaben, um Willkür zu vermeiden, sodass es den Anschein der Rechtmäßigkeit hat, aber nichtsdestotrotz hat der Staat das Recht, Dich legal zu bestehlen. Er kann Dir gegen Deinen Willen Dein Eigentum wegnehmen.

Genauso kann er Dich gegen Deinen Willen zu etwas zwingen, was Du nicht willst. Er kann Dich zwingen, die Rundfunkgebühren zu bezahlen, Bankenrettungen zu finanzieren oder Überwachung zu ertragen. Der Staat bricht permanent die simple Regel der friedlichen Koexistenz. Er ist der größte Aggressor unserer Gesellschaft. Er ist also das, was zwischen uns und einer freien Gesellschaft steht, in der die simplen Regeln der Moral für alle Menschen gleich sind. Wir wollen einfach, dass die Gesetze für alle Menschen gleich gelten, d. h. das Zwang und Gewalt für alle verboten ist, auch wenn sie vorher durch ein Gesetz „legitimiert“ wurden, genauso wie Diebstahl und Raub für alle Menschen eine Straftat sein sollte, auch wenn man diesen Raub „Steuern“ nennt. Wenn jeder alles machen kann, solange er niemand anderem schadet, dann haben wir eine freie Gesellschaft. Das ist aber rein logisch vollkommen inkompatibel mit einem Staat, der auf Steuern, d. h. Raub, und Herrschaft, d. h. Zwang und Gewalt, basiert.

Das heißt nicht, wir denken, wir könnten eine utopische Gesellschaft erzeugen, in der alle Menschen Engel sind. Es wird immer schlechte Menschen geben; in jeder Gesellschaft und zu jedem Zeitpunkt. Wir wollen nur, dass alle Menschen, die anderen Menschen schaden, dafür bestraft werden. Wir wollen, dass der Spruch, jeder darf alles machen, solange er nicht dem Leben oder dem Eigentum einer anderen Person schadet, ernst genommen wird, um maximale Freiheit für jedes Individuum zu ermöglichen. Wenn das der Fall ist, haben wir eine freie Gesellschaft, dessen Erreichen wir anstreben.


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  • Paul D

    Lieber Herr Krüger,

    Schon mal was davon gehört, dass Eigentum keine Beziehung zu einer Sache, sondern ein Verhätnis zwischen Menschen ausdrückt?
    Weil Eigentum als Ausdruck der Freiheit andere von der Verfügungsmacht ausschließt, bedarf es des Rechts, mit dem man den Anspruch durchsetzen kann.

    Ich darf Kant zitieren:
    „Eigentum ohne staatliche Gewalt ist nur provisorisch.
    Eigentum ist dann nicht legitimiert, wenn es andere in ihrer Freiheit
    beschränkt, ohne dass diese zugestimmt haben, so dass es „durch keine
    öffentliche (distributive) Gerechtigkeit [Verteilungsgerechtigkeit]
    bestimmt, und durch keine dies Recht ausübende Gewalt gesichert ist.“ Hieraus folgt, dass die Bildung von Eigentum
    denknotwendig zu einem republikanischen Staat führt.“

    Schaffen SIe den Staat ab, schaffen Sie das Eigentum ab.
    Der moderne bürgerliche Staat (mit all seinen Steuern), ist das Produkt des bürgerlichen Privateigentums.
    Der Staat definiert (über seine Gesetzgebung) überhaut erst einmal, was ihr Eigentum ist.
    Der Teil des Einkommens, den Sie als Steuern abführen, ist schlichtweg nicht Ihr Eigentum!

    • Gernot Meyer

      Kant setzt aber voraus, daß so etwas wie Gerechtigkeit existiert, d.h. insbesondere daß die Existenz des Begriffs selbst gesellschaftlich vereinbart und legitimiert ist. Ersteres aber ist bereits fragwürdig. Bitte nichts durcheinander bringen: ich spreche auch nicht von Ungerechtigkeit, denn wenn es Gerechtigkeit nicht gibt, dann gibt es logischerweise auch nicht das Gegenstück dazu.