Eine Welt ohne Urheberrechte, Patente und Co.

Geistiges „Eigentum“ ist ein staatlich geschütztes Monopol auf die Nutzung einer Idee. Es ist ein staatliches Privileg, das sich auf dem freien Markt nie in der heutigen Form bilden könnte. Geistiges „Eigentum“ hat mit der Marktwirtschaft genauso wenig gemeinsam wie Subventionen oder Bankenrettungen. Es ist unfreiheitlich, unmarktwirtschaftlich und ein Widerspruch zu echtem, d.h. physischem, Eigentum.

Hier geht es zu meinem anderen Video zu dem Thema: Warum geistiges „Eigentum“ unfreiheitlich, unmarktwirtschaftlich und tyrannisch ist


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  • peugeot607

    Das ist der größte Denkfehler der Libertären. In unserer heutigen Welt wird ein immer größerer Teil der Wertschöpfung in einem Bereich erbracht, der als „geistiges Eigentum“ mit Copyright, Patentschutz, etc. Geschützt ist.
    Fällt dieser Schutz weg, fällt auch der Anreiz weg für diese Wertschöpfung. Die Welt wäre insgesamt viel ärmer. Filmproduktionen, Musikproduktionen, Bücher, Software, technische Erfindungen, neue Medikamente, alle diese Dinge werden von (teilweise – zu Recht – hochbezahlten) Profis in hoher Qualität hergestellt. Fällt die Einkommensquelle für diese Profis weg, fällt auch der Anreiz weg, diese Produkte in der Qualität herzustellen – wir wären alle viel ärmer – und hätten es auch nicht besser verdient, weil wir dem sozialistischen Irrtum erlegen sind: „Wie schön wäre es doch, wenn allen alles gehört“.
    Natürlich kann man geistige Schöpfungen einfach kopieren, ohne dem Urheber was wegzunehmen, aber das ist nicht der Punkt. Wesentlich ist, daß der Anreiz zu deren Produktion wegfällt.
    Filme, Software, Musik, etc. Würde nur mehr von ein paar hobbymäßigen Stümpern produziert, nicht mehr von Profis – eine arme Welt – eine sozialistische Welt.

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