Wer hat Angst vor der Deflation?!

Deflation wird uns immer als das größte wirtschaftliche Übel verkauft, doch ist das wahr? Was ist so schlimm an fallenden Preisen? Warum erzählt uns gerade die Zentralbank immer, dass eine Deflation angeblich bevorstehe? Ist es normal, dass wir Jahr für Jahr steigende Preise haben? Kann uns die Zentralbank Wohlstand “drucken”, indem sie immer mehr Geld erzeugt und in den Markt pumpt? Analysieren wir mal, was für eine Auswirkung eine Deflation wirklich auf die Wirtschaft hätte.


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  • Reinhold Mannsberger

    Eine Reihe von Anmerkungen.

    1) Von beinahe allen Ökonomen wird übersehen, wie Wert in die Welt kommt. Eine vernünftig-rationale Betrachtung sollte das jedoch berücksichtigen. Wert ist keine Qualität, die aus sich selbst existiert. Wie kommt der Wert in die Welt? Ausschliesslich durch ein wertschätzendes Bewusstsein.

    2) Ohne einem Zentralbankensystem das Wort reden zu wollen: Bitte das Faktum der Giralgeldschöpfung berücksichtigen. Bargeld (physische Form von Zentralbankgeld) ist eine völlig marginale Erscheinung. Die Masse an dem, was für “Normalsterbliche” – also Nichtbanken – Geld ist, wird durch Geschäftsbanken geschaffen, einfach durch Bilanzverlängerung – ebenso “aus dem Nichts”. Die Verursachung der Inflation hauptsächlich an den Zentralbanken festzumachen, ist irreführend.

    3) Bedauerlicherweise wird in der Ökonomie der Begriff “Inflation” auch für das Phänomen der Preissteigerung _durch_ die Geldmengenausweitung verwendet. Das führt regelmäßig zu Verwirrung. Preissteigerungen sind jedoch ein mögliches (aber nicht zwingendes) Symptom bei einer Geldmengenausweitung (ein Grund ist u.a. Punkt 1) – also der eigentlichen “Inflation” (lat. inflatio “das Sichaufblasen; das Aufschwellen”). Tatsächlich erleben wir gegenwärtig gleichzeitig Inflation (am Finanzmarkt) und Deflation (in der Realwirtschaft).

    4) Sparen: Es ist von fundamentaler Bedeutung, was gespart wird (Sparen = Anhäufung von Guthaben). Derzeit haben wir ein Schuldgeldsystem. Anders ausgedrückt: Allen Geldguthaben stehen entsprechende Schulden gegenüber. Unser Geldsystem ist ein Nullsummenspiel – eine buchhalterische Tatsache.
    Man stelle sich vor, Eichhörnchen würden unser Geldsystem einführen. Sie würden im Sommer jene, die weniger ertragreiche Territorien haben, durchfüttern und sich von ihnen Schuldscheine unterzeichnen lassen. Statt Nüsse zu vergraben sparen sie jetzt diese Schuldscheine. Im Winter, also in der Krise, treten sie nun mit diesen Scheinen an die Schuldner und fordern von ihnen Nüsse.
    Aus dieser Geschichte können wir gut lernen, dass es äußerst wenig bringt, Schuldscheine zu sparen. Und wie bereits ausgedrückt: Unsere Geldsymbole (seien sie jetzt physisch – Bargeld, oder rein elektronisch – Giralgeld, also Kontostände) sind immer nur Schuldscheine (einer Bank).

    • Ernst

      Zu 2) Es sind letztlich die Zentralbanken, die die Steuerung der Geldmenge vornehmen. Die Steuerung der Geldmenge durch die Zentralbank erfolgt dabei über Maßnahmen zur Beeinflussung der Zinssätze durch die Zinspolitik, über die Beeinflussung der Bankenliquidität durch die Liquiditätspolitik, die Offenmarktpolitik, die Mindestreservepolitik, ständige Fazilitäten, Lombardpolitik, Diskontpolitik, Spitzenrefinanzierungsfazilität, Einlagefazilität, Wertpapierpensionsgeschäfte, Tenderverfahren, Hauptrefinanzierungsgeschäfte. Sie sehen also, die Geschäftsbanken können nur im Rahmen der Vorgaben der Zentralbank Geld schöpfen.

      Zu 3) Inflation ist das Phänomen der Preissteigerung durch die Geldmengenausweitung. Davon sind die Preissteigerungen von Sachwerten, wie Aktien, Immobilien, Rohstoffen usw. selbstverständlich mit zu berücksichtigen.

      Es gibt auch gegenwärtig keine allgemeine Deflation in der “Realwirtschaft”, sondern die Preise steigen auf breiter Front. Um das zu vertuschen sind einige statistische Tricks nötig. So ist die Gewichtung von Lebensmitteln, deren Preise in den letzten Jahren dramatisch anzogen, von 13,1 Prozent im Jahr 1995 auf 10,4 Prozent im Jahr 2005 reduziert worden! Gleichzeitig wurde der Anteil von Freizeit und Kultur, zu dem auch die immer billiger werdenden Fernreisen zählen, von 10,4 auf 11,6 Prozent erhöht. Dazu kommt noch die hedonische Berechnung – und deren Absurdität. Beispiel PC: Letztes Jahr hatte der PC zwei GHz. Jetzt hat er vier GHz. Jetzt kostet er 1000 Euro. Im Jahr zuvor waren es auch 1000 Euro. Für den Statistiker ist der Computer aber billiger geworden. Wirtschaftsprofessor Max Otte sieht die tatsächliche Inflation im Warenkorb eines Normalbürgers bei vier bis fünf Prozent. Damit liegt er nach meinem Eindruck näher an der Realität als und die offizielle Statistik vorgaukelt. Im Übrigen gibt es ja selbst nach dieser offiziellen Statistik eine Inflation bei den Konsumentenpreisen und keine Deflation.

      Gäbe es gutes Geld, und nicht diese sozialistischen Lappen, namens Euro, müssten die Konsumentenpreise mit der Steigerung der Produktivität fallen und die Menschen würden wohlhabender, denn sie könnten sich für die gleiche Summe Geld mehr Güter leisten. Das verhindern die Zentralbanken, mit ihrer planwirtschaftliche (sozialistischen) Geldpolitik. Die bei Unternehmen beschäftigten Menschen, werden durch die Zentralbank um die Früchte ihrer Arbeit gebracht und zwar zu Gunsten der bereits wohlhabenden, deren Sachvermögen durch die Geldschöpfung aus den Nichts steigt während die Löhne immer erst später steigen.

      Zu 3) Die beschriebene Anhäufung von Guthaben ist nur im staatlichen Scheingeldsystem verhängnisvoll. Auf welche Weise, das haben Sie sehr gut am Beispiel des Eichhörnchens beschrieben. In einem gedeckten Geldsystem, würden – ihrem Beispiel folgend – ja tatsächlich Nüsse gespart, als weniger Nüsse verzehrt und für den Winter aufgehoben.

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